Kreuzfahrten ab Singapur: Die „Löwenstadt“ in zwei Tagen

Trendziel auf Kreuzfahrten: Singapur für junge Leute

diekreuzfahrtbloggger Singapur von der Marina Bay ©s.schaeffer (2)

Ich liebe Singapur! Singapur ist supermodern, supersauber und supersicher, auch für alleinreisende (junge) Frauen. Sie ist die europäischste unter den südostasiatischen Metropolen, weshalb wir uns in der Regel sehr schnell wohl fühlen – trotz der vielen asiatischen Gesichter auf den Straßen.

Susanne und Maya haben ein Herz für Singapore

Susanne und Maya haben ein Herz für Singapore

Aber Singapur hat auch jede Menge für junge Leute wie mich zu bieten. Und deshalb lohnt sich ein ausgiebiger Aufenthalt in der „Löwenstadt“. Vor allem vor oder nach einer Kreuzfahrt!

Maya mit Susanne über den Dächern von Singapur. Maya ist auf den Spuren von "Singapur für junge Leute"

Maya mit Susanne über den Dächern von Singapur. Maya ist auf den Spuren von „Singapur für junge Leute“

Ich bin vor meiner Blogger-Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 1 vier Tage lang auf Entdeckungs-Tour gewesen. Lest hier, was ich euch empfehlen kann:

Wer mit einem Nachtflug aus Deutschland anreist, kann den Jetlag am besten überwinden, wenn er noch am Abend der Ankunft aktiv ist. Wirklich müde werdet ihr sowieso nicht sein, wenn ihr auf dem Flug schlafen konntet, denn bei uns ist es dann erst Mittag. Singapur ist uns nämlich sieben Stunden voraus!

Ich bin mit dem Taxi in unser Hotel gefahren. Das kostet für eine knappe halbe Stunde Transfer nicht mehr als rund 25 Euro. Taxifahren ist neben Essen in Singapur vergleichsweise günstig.

Natürlich gibt es Unterkünfte von einfach bis luxuriös. Es hängt von jedem selbst ab, wie er wohnen will und was er investieren will. Denn man kann seine Urlaubskasse auch gut anders plündern: Singapurs Orchard Road ist mit rund 2, 7 Kilometern die längste Shopping-Mall-Straße der Welt.

Hoteltipp: New Majestic Hotel – Stylisches Boutique-Hotel im Herzen Chinatowns

Singapur Stadtrundgang

Wir haben im New Majestic Hotel eingecheckt. Das Design-Hotel mit nur 30 Zimmer ist klein und fein.

Es hat mir sofort gefallen. Jedes Interieur ist ein Sammlerstück des Eigentümers, des Anwalts Loh Lik Peng. Der hat, als er zu Hause keinen Platz mehr für seine Sammlung an Möbeln und Skurrilitäten hatte, einfach dieses baufällige Haus in Chinatown gekauft, restauriert und in ein Hotel umgewandelt. Asiatische Designer haben beim Interieur Hand angelegt. Jedes Details ist ein Hingucker. Die bunte Fahrradrikscha und die Retro-Stühle etwa in der Lobby. Auch einen sehr schönen Outdoor-Pool gibt es, ebenso ein Fitness-Studio. Und erst unser Zimmer! Es hatte eine Badewanne mit Glasfenstern zum Bett hin – cool!

Doch ich wollte ja ins Singapurer Nachtleben eintauchen und nicht in die Wanne. Also habe ich in der Luxus-Wanne nur schnell geduscht, bin in leichte Sommerkleidung geschlüpft und losmarschiert. Denn Singapur hat ganzjährig herrliche warme 25 Grad! Das New Majestic Hotel liegt in Chinatown. Von dort sind es nur gute 20 Minuten zu Fuß die Eu Tong Sen Road/South Bridge Road entlang bis zum Singapore River.

 Mehr Infos unter:  Www.newmajestichotel.com

Tipp 1: Chinatown by Night

Auf dem Spaziergang dorthin kommt ihr automatisch durch das Herz Chinatowns. Das sind die Straßen zwischen Pickering Street/Chruch Street/Anson Road im Osten, Cantonment Road im Süden und New Bridge Road im Westen.

Singapur Chnatown

Chinesische Deko in Chinatown von Singapur

Chinatwon Singapur

In Chinatown erleben Besucher Traditionen

Hier findet ihr in den original restaurierten Häusern (insgesamt hat die Stadt 50 Millionen Dollar investiert) allerlei chinesischen Nippes, chinesische TCM-Ärzte und Kräuter-Apotheken, in denen ihr getrocknete Seepferdchen und Eidechsen beschnuppern könnt. Mein Tipp: Der Chinesische Medizin-Shop Eu Yan Sang auf der South Bridge Road (www.euyangsan.com.sg).

Schaut euch unbedingt die Architektur der Shophouses an! Ihr könnt chinesische Elemente wie Drachen und Löwen entdecken, gemixt mit korinthischen und dorischen Säulen – unten ist der Laden und oben drüber wohnt der Besitzer. Das alles nennt man „chinesischer Barock“.

In der überdachten Food-Street solltet ihr den besten Carrot Cake der Stadt probieren, genannt Chai Tow Kway. Nein, das ist kein Karottenkuchen, sondern eine Art Pfannkuchen mit Zwiebeln und süßer schwarzer Soße.

Tipp 2: Bummel entlang der Partymeile am Clarke Quai

Als wir am Singapore River ankommen, müssen wir erstmal mitten auf der Brücke einen Selfie von uns und dem Fluss samt der illumierten Ausflugsschiffe machen. Eine super schöne Kulisse ist das! Dann schlendern wir entlang der unzähligen Restaurants und Kneipen am Clarke Quai entlang. Hier tobt ab spät abends der Bär, Partytime ist angesagt! Viele sitzen draußen, es ist ein lauer Sommerabend! Ein toller Start in meine Singapur-Zeit!

 

Tipp 3: Singapurs Zukunft in der Singapore City Gallery

Ausgeschlafen geht’s schon morgens um 9 Uhr weiter: Als erstes besichtigen wir die Singapore City Gallery. Hier ist ein supergroßes Modell Singapurs zu sehen. Es zeigt die Entwicklung der Stadt, die bisherige und geplante Landgewinnung und die auf der neuen Erde geplanten Bürotürme. Eine Light- und Soundshow setzt das Modell jeweils zur vollen Stunde spektakulär in Szene.

Tipp 4: Singapurs schönster Tempel, der Buddha Tooth Relic Temple

Beim Maxwell Food Court, wo sich derzeit eine riesige Baustelle wegen U-Bahn-Erweiterung befindet, liegt ebenflls auf der South Bridge Street schräg gegenüber der „Zahntempel“

Der prachtvolle Bau im Stil der Tang Dynastie wurde 2005 eröffnt und ist inzwischen zum Wahrzeichen Chinatwons avanciert.

Und zwar eigens, um das Zahnrelikt des historischen Buddhas aufzubewahren, das 1980 in einer eingestürzten Stupa in Myanmar gefunden worden war. Ihr könnt es im vierten Stock des Tempels besichtigen.

Ich gehe zunächst in den Innenhof und beobachte, wie die Gläubigen drei Räucherstäbchen anzünden und in einen Schale – je eins brennt für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Im Gebetsraum des Hauptbaus ist gerade eine eindrucksvolle Zeremonie im Gange. Ein Mönch in orange-farbenem Gewand singt monotone Gebete, unterstützt von trommelnden Mönchen. Sehr einlullend meditiativ!

Gleich hinter dem Tempel in der Banda Street, findet ihr an der Ecke, Stall No 5, ein Singapurer Unikat: Echte Würstchen von Sollbock. Der Österreicher betreibt seit 2004  das „Letzte Würstchen-Kiosk vorm Äquator“. Seine Würstel und Mufffins sind legendär . Und er ist es inzwischen auch, hat immer Zeit für einen Schwatz und ein Foto, siehe unten!

www.wuerstelstand.blogspot.de/

Singapur Würstchenbude Erich Sollbeck ©s.schaeffer

Besuch bei Erich und seinem letzten Wurst-Kiosk vor dem Äquato

 

Tipp 5: Lunch im Hawker Stall „Lau Pa Sat Festival Market“

Was sind Hawkers? Die Hawkers waren ursprünglich mal mobile Garküchen, die am Straßenrand Essen verkauften, Nun sind sie alle an einem festen Platz, den Hawker Centers oder Stalls, konzentriert. Weil sie auch sehr streng staatlich kontrolliert sind und Auszeichnungen von A (am besten) bis C bekommen, ist es hier auch absolut hygienisch. Also keine Scheu! Außerdem schmeckt alles lecker und sehr preiswert!

Wir sind zum Lunch in einen Hawker, in den wunderschönen „Lau Pa Sat“ in Chinatown. 1894 erbaut, in den 1980ern restauriert, steht die frühere Markthalle seit 1973 unter Denkmaschutz. Eindrucksvoll ist die viktorianische Gusseisenkonstruktion uneztr der sich dutzende von Hawker versammeln.

Lunch im traditionsreichen Hawker Lau Pa SaT

Lunch im traditionsreichen Hawker Lau Pa Sat

Sucht euch ein Plätzchen, dann bestellt ihr an einem Stand euer Essen, sagt eure Tischnummer, holt euch zwischenzeitlich was zu Trinken und dann ist das Essen meist auch schon da. Beliebt ist der Lau Pa Sat bei den Geschäftsleuten und Bankern aus den Business District, die hier gerne lunchen. Super auch abends! Nach Büroschluss wird die Straße davor zum After Work-Treff, Tische und Stühle stehen auf der dann verkehrsberuhigten Straße und man sitzt bei einem Tiger Beer zwischen den Hochhausschluchten.

www.laupasat.biz/

Tipp 6: Zu den Peranakan in Katong

Gestärkt für den Nachmittag fahren wir in das Viertel Katong. Das ist das Viertel der Peranakan. So heißt die Volksgruppe, die aus Chinesen, Europäern und Malayen hervorgegangen ist. Das Schmuckstück an Peranakan-Architektur könnt ihr in der Koon Seng Road bewundern, wo ein ganzes Ensemble an farbig gestrichenen Wohnhäusern steht.

In Singapur Viertel Katong sieht man noch echte Peranakan-Architektur.

In Singapurs Viertel Katong sieht man noch echte Peranakan-Architektur.

Die Fassaden sind mit viktorianischen und chinesischen Stuckornamenten verziert. An den Hausfronten entdecke ich Fledermäuse, Drachen, Hirsche oder Hunde. Das sind Symbole für Glück und langes Leben. Und da sind Kacheln wie ich sie aus Portugal kenne, die dort „azulejos“ heißen. Tatsächlich, so erzählt mir unsere Führerin Martine, sind die Kacheln für teures Geld aus Europa importiert worden.

Einen guten Einblick in die ganze Kultur der Peranakan bekommt ihr im Katong Antique House Ich kann euch eine Führung von 45 Minuten empfehlen, fragt nach Peter Wee. Seinem Vater gehörte hier mal die ganze Straße und er zeigt euch das Haus nach Vornameldung (Eintritt 15 S$).

Tipp 7: Füße kitzeln im Fish Spa Kenko

Singapurs High Society-Frauen geben sich im Spa Kenko ein Stelldichein: Ich halte meine Füße in das Fish Spa und muss promot lachen. Das kitzelt! Die Rötliche Saugbarbe oder auch Doktorfisch genannt knabbert meine verhornten Hautpartien ab bis meine Haut samtweich ist. Es gibt einige Filialen in Singapur, mehr hie:r

www.kenko.com.sg/

Erholung und Spaß pur im Fish Spa Kenko

Erholung und Spaß pur im Fish Spa Kenko

Tipp 8: Skypark auf dem Marina Bay Sands Hotel

Wahnsinn, diese Architektur! Ein futuristischer Bau mit drei eleganten Türmen, auf denen sowas wie ein riesiges Surfbrett liegt. Hier oben auf 200 Metern Höhe befindet sich der berühmte 150 Meter lange Infinity-Swimmingpool!

Megapool des Marina Nbay Sands Hotels

Megapool des Marina Nbay Sands Hotels

Da muss ich hoch! Sonst kann ich mich zu Hause nicht mehr blicken lassen! Einziges Problem: Nur wer ein Zimmer im Hotel bucht darf in den streng abgegrenzten Bereich und in den Pool hüpfen.

Hotel Marina Bay Sands , View from the Cafe

Maya, Susanne und Martine, unsere Führerin

Mein Trick: Ich reserviere einen Tisch im Restaurant „Sky on 57“ im Tower 1 einen Tisch am Nachmittag für einen Kaffee. Eine umlaufende Terrasse bietet eine grandiose 360-Grad-Aussicht und super Fotomotive. Ich kann von hier auch sehr gut den Marina South Pier sehen, das zweite große und supermoderne Cruise Terminal von Singapur, wo auch die Mein Schiff 1 anlegt.

Und bei rund 7 Dollar für das Getränk komme ich noch einiges günstiger weg, als wenn ich ein Ticket für 23 Dollar für die Aussichtsplattform im Tower 3 kaufe. Weniger Leute sind außerdem hier.

http://www.marinabaysands.com/restaurants/celebrity-chefs/sky-on-57.html

Singapur Skyline vom Marina Bay Sands Hotel ©s.schaeffer

Singapur Skyline vom Marina Bay Sands Hotel

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Tipp 9: Gardens by the Bay

Singapurs Gartenstadt ist auf neu gewonnenem Land 2012 eröffnet worden. Das Besondere: Die 55 Hektar große Parklandschaft ist summa summarum ein Null-Energie-Gelände, d.h. Dass es sich aus sich selbst heraus versorgt. Sehr spannend!

Aus der Vogelperspektive Blick auf Gardens by The Bay

Aus der Vogelperspektive Blick auf Gardens by The Bay

Gardens By the Bay Supertrees Singapur ©s.schaeffer Gardens By the Bay Supertrees 2 Singapur ©s.schaeffer

Der Hammer sind hier die beiden in voluminösen Glaskuppeln untergebrachten Klimahallen. Ich laufe mit staunenden Augen durch den „Flower Dome“ mit seinem mediterranen Klima und später durch den „Cloud Forrest“ mit seiner Pflanzenwelt, wie sie in einer Höhe von 1.000 bis 2.000 Metern Höhe anzutreffen ist.

Schaut euch auch den Garten mit den 25 bis 50 m hohen solarbetriebenen „Super Trees“ an.

www.gardensbythebay.com.sg/

Tipp 10: Romantik pur beim Sundown am Merlion Park an der Marina Bay Sands mit Lasershow

Diesen Sonnenuntergang werde ich sehr lange nicht vergessen und vielleicht nie!

Ich bin einmal um die Marina Bay gelaufen, während der runde Feuerball langsam hinter den Hochhäusern versinkt, den Himmel in kitschigen Orange-Rot-Tönen färbt und die gläserne Fassade des Marina Bay Sands Hotel in ein goldiges Licht taucht.

Skyline Business District Singapur Zentrum ©s.schaeffer

Der Business District von Singapur bei untergehender Sonne.

Man muss sich das mal vorstellen: Aus Mega-Lautsprechern vor dem Marina Bay Sands wird die gesamte Bay mit Orhwurm-Musik beschallt, die ich noch auf der gegenüber liegenden Seite an der Statue des Merlion, dem Wahrzeichen der Stadt, hören kann.

Singapur Marina Bay

Singapurs Marina bay: Beliebter Treffpunkt für Einheimische wie Touristen

So friedlich, so entspannt ist die Atmosphäre rund um die Marina Bay!

Alle genießen diese romantische Szenerie. Hunderte von Singapurer joggen nach Feierabend am Wasser, Pärchen spazieren Händchen haltend in gemächlichem Tempo, Expats, also Gastarbeiter, schlendern in Business-Hemden ohne Krawatte und Jacket zu einer After-Work-Bar und jede Menge Touristen wie wir.

40 Minuten später sind wir wieder vor dem Marina Bay und setzen uns dort ans Ufer. Täglich um 20.15 Uhr findet hier eine Laser-Show statt, mit klassischer Musik und einer märchenhaften Geschichte rund um eine Familie in Singapur. Ein Highlight Doch noch ist mein Tag in Singapur zu Ende. Das Nightlife beginnt!

Singapore Lasershow at Marina Bays ©s.schaeffer

Tipp 11: Singapur Sling im 1-Altitude, der höchsten Rooftop-Bar Singapurs

Hoch geht’s im Megatempo in die 1-Altitude Bar im 62. Stock des One Raffles Place Building. 282 Meter über Singapur und ein 360 Grad-Rundumblick auf die atemberaubende Skyline – nur eine halb hohe Glaswand trennt mich von Abgrund! Wau! Ich wippe im Takt zu chilliger Lounge-Musik, schlürfe an einem Singapur Sling! Mehr geht nicht zum Abschluß dieses Tages. Hier will ich bleiben, am liebsten die ganze Nacht.

www.1altitude.com/

Maya und Susanne auf der höchsten Rooftop-Bar Singapurs, dem 1-Altitude

Maya und Susanne auf der höchsten Rooftop-Bar Singapurs, dem 1-Altitude

Doch das Schiff ruft, wir stechen in See gen Bangkok. Aber ich komme wieder, ganz sicher!

Eure Maya

 

Leaving Singapur with Mein Schiff 1 ©s.schaeffer

Extra-Tipp für einen Extra-Tag: Baden auf Sentosa Island

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Sentosa Island Silosa Beach Singapur ©s.schaeffer

Sentosa Island Singapur ©s.schaeffer

Sentosa Island Beach Singapur ©s.schaeffer

diekreuzfahrtbloggger auf Sentosa Island Singapur ©s.schaeffer

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Mehr Infos über Singapur findet ihr hier:

Your-Singapore.de

 www.sentosa.com.sg/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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