Höhepunkte von Sri Lanka: „Ayubowan“, königliche Perle im Indischen Ozean!

Eine Rundreise zu den Königsstädten von Sri Lanka

Sri Lanka – Eine Insel, wo Mangos wie Äpfel an den Bäumen hängen, wo wilde Elefanten vor dein Auto laufen, wo für die Papageien Reis in den Futterhäuschen liegt. Sri Lanka ist ein kleine Paradies.

Wie kann ich in wenigen Tagen als Alleinreisende Frau die wichtigsten Kulturschätze und Naturschönheiten sehen, ganz individuell organisiert, und das möglichst mit einem privaten Führer, nach meinem eigenen Zeitplan und gemäß meines Urlaubsbudgets?

Ich habe lange im Internet nach einem geeigneten Reiseveranstalter gesucht und wurde schließlich fündig bei Evaneos (www.evaneos.de). Der in Frankreich ansässige Reiseveranstalter hat sich genau darauf spezialisiert: maßgeschneiderte, individuelle Touren in ausgesuchten Ländern auszuarbeiten, wie zum Beispiel auf Sri Lanka, aber auch in Chile, Madagaskar, Bhutan.

Dazu greift er jeweils auf professionelle, lokale Agenturen zurück, um eine reibungslose Durchführung mit Ortskennern zu gewährleisten. Da ich außerdem alleine als Frau unterwegs war, war es mir wichtig, einen männlichen Begleiter zu haben, der quasi auf mich aufpasst und die Landessprache spricht, aber ebenso Englisch.

Meine Rundreise dauerte nur drei Nächte und vier Tage, war aber dafür bis in die letzte Minute ausgenutzt und bestens von der örtlichen Agentur Mai Glove Travels durchgeführt. (www.maiglobetravels.com)

Mein Fazit: Ich habe genau das bekommen, was ich gebucht habe und noch vieles mehr!

 

Mein Guide Udeni erwies sich als bestens informiert, als super flexibel, und sehr gut und verständlich englisch sprechend. Er war äußerst freundlich und angenehm im Umgang, aufmerksam, immer höflich und unaufdringlich. Er zeigte mir neben meiner festgelegten Route ganz nebenbei noch viel mehr Sehenswertes, vermittelte Insiderwissen über das Leben in seinem Land und scheute auch keine Überstunden, wenn wir doch mal länger brauchten. Kurz: Udeni war spitze!

Mein Reiseverlauf:

Bei meiner Ankunft am Flughafen von Colombo wartete er mit eine Namensschild am Ausgang, übernahm mein Gepäck und brachte es zum Auto, das in bestem Zustand, sauber und neu war. Ich wollte als erstes Wasser für unterwegs kaufen, deshalb hielt er an einem kleinen Supermarkt, bevor wir uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel machten. Auch Geld konnte ich wechseln.

1. Tag: Erste Königsstadt Kandy.

Fahrtzeit: 3,5 Stunden.

Auf der Fahrt dorthin erhalte ich erste allgemeine Informationen über die Insel Sri Lanka. Dann sprechen wir ein wenig über ihn und seine Familie. Er ist 36 Jahre alt, hat drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn, der an Autismus erkrankt ist. Udeni arbeitete bis vor einem Jahr noch als Taxifahrer. Sein neuer Job gefällt ihm und er will jetzt sogar Französisch lernen, weil sein Arbeitgeber auch viele Franzosen als Kunden habe.

Unser netter Plausch verkürzt die doch anstrengende Anfahrt nach Kandy. Hunderte von Triwheeler, wie die Motorradtaxen hier heißen, Minibusse, öffentliche Busse, Mopedfahrer – ein einziges Chaos. Und da die Straßen zudem nicht immer unserem Standard unterliegen, kommt man im Schnitt nur mit etwa 40 Stundenkilometern voran.

Doch schließlich machen wir einen ersten Stopp: Beim Elefanten-Waisenhaus in Pinawella, etwa 40 Kilometer vor Kandy, wo 70 Elefanten leben.

 

Leider ist es jetzt schon Nachmittag die Fütterung der Baby-elefanten leider vorüber, aber immerhin konnte ich mitverfolgen, wie die Elefanten sich an einem Bad im Flussbett erfreuen. Da der flugs zu wenig Wasser führt, werden die Tiere von einem Mahout, einem Elefantenführer, mit einem kräftigen Wasserstrahl geduscht. Was denen sichtlich Spaß macht! Auch Elefanten-Reiten wird hier, allerdings von privaten Firmen, angeboten. Jede Menge „Schlepper“ sind vorm Eingang zum staatlichen Waisenhaus auf Kundenfang. Auch mich versuchen sie, zu einem Ritt zu überreden.

Weiter geht es nach Kandy. dort angekommen, will ich zuerst einen Überblick bekommen, Udeni fährt mich auf einem Hügel, von dem ich die Stadt und vor allem den See mit dem idyllisch gelegenen Tempelbezirk fotografieren kann Der „Dalada Maligawa“, der Zahn-Tempel, ist das bedeutendste Heiligtum des Buddhismus auf Sri Lanka. Das Gelände ist ganztags geöffnet, zum Schrein kann man aber nur zu den Zeiten der Zeremonien hinein. Die sind drei Mal am Tag, die letzte um 18.30 Uhr.

Was man wissen sollte: Wer buddhistische Tempel besuchen will, muss dies barfuß und mit bedeckten Schultern und Knien tun!

Ich laufe lieber bei untergehender Sonne am Ufer des Sees entlang, gegen Abend ist das Licht hier am schönsten. Von der Promenade aus beobachte ich durch den Eisenzaun hindurch die Gläubigen vor und in der Tempelanlage, habe mir so den Eintritt von 1500 Rupies (ca. 10 Euro) gespart.

Das Geld gebe ich später aus: Beim Bummeln durch die Stadt entdecke ich das wunderschön restaurierte Kolonialhaus Royal Bar & Hotel. Ich bestelle mir ein lokales Bier, setze mich auf den Balkon mit Blick zur Straße und trinke auf meine gelungene Anreise.

Meine Übernachtung ist in der Thotupola Residence (www.thotopolaresidence.com) gebucht worden. Ich habe mich bewusst nur für mittelklasse-hotels entschieden, um mehr Kontakt zur Bevölkerung zu bekommen.

Ganz ehrlich: Ohne Undeni hätte ich diese Unterkunft nicht gefunden. sie liegt etwa 6 Kilometer außerhalb von Kandy, versteckt in einer Lebenstrasse direkt oberhalb des Flusses.

Der Empfang ist familiär freundlich, mein Zimmer riesig und die Hausherrin hat gekocht: Ein köstliches Essen aus acht Gerichten, das wir uns am Buffet nehmen können. Ich probiere alles.

Schlangengurken, Okraschoten, Curry-Huhn und Salat. Als Nachtisch serviert sie hausgemachten, gestochenen Büffel-Kefir mit Honig.

Morgens gibt es Frühstück wie bei den Einheimischen: Reis und Chillipaste oder Milchreis mit süßem Honig, dazu Obstsalat und und frisch gepressten Papayasaft.

Dabei sehe ich Arbeiter auf Flößen im Fluss, die mit Schaufeln Sand aus dem Wasser heben. Udeni erklärt mir, dass diese Leute von der Regierung eine Erlaubnis dafür haben, Sand zu heben und ihn als Baumaterial für Häuser zu verkaufen.

2. Botanischer Garten von Peranediya

Schon um 7.30 Uhr brechen wir auf. Gut so, denn unser nächstes Ziel haben wir so früh fast noch für uns alleine. Selbst wer kein ausgesprochener Freund von künstlich angelegten Gärten ist, sollte diesen Besuch nicht missen – er wird aus dem Staunen nicht herauskommen.

Hier hängen Leberwürste von den Bäumen, Kanonenbälle, Kerzen und jede Menge kreischende Batman. Nicht satt sehen konnte ich mich am Palmengarten und den gigantischen Bambus

Auf einer riesigen Grünflüche steht ein weit ausladender Java-Baum. Er hat mit Sicherheit einen Durchmesser von 25 Metern. Seine Äste wachsen so niedrig aus dem Stamm heraus, dass er von weitem wie ein riesiger Regenschirm aussieht – darunter bleibt man tatsächlich trocken, wenn es von oben nass kommt.

Beeindruckend ist auch die lange Königspalmen-Allee.

Sri Lanka ist Heimat vieler endemischer Pflanzen und Tiere, die man auch hier im botanischen Garten finden kann.

Die Zeit vergeht wie im Flug, zweieinhalb Stunden sind wir durch den Park gelaufen und es war keine Sekunde langweilig. Bevor wir weiterfahren, genehmige ich mir im Teeland Sri Lanka einen guten Lavazza-Kaffee im Café am Eingang, wo ich auch Wifi habe und meine frischen Fotos auf Facebook stellen kann.

Fahrt nach Dambulla: 2 Stunden.

Mittags-Pause machen wir an einem Buffet-Restaurant auf halber strecke, das sehr sauber und ordentlich ist, und eine große Auswahl an singhalesischer Küche anbietet. Zum satt Essen alles inklusive Tee/Kaffee für 850 Rupies, also ca. sechs Euro.

3. Höhlentempel von Dambulla

160 schweißtreibende Stufen muss ich hochsteigen, Gottseidank nicht barfuß, auf einen 200 Meter hohen Granitfelsen, dann stehe ich vor den fünf Höhlen, von denen die älteste Kunstwerke aus vorchristlicher Zeit beherbergt, die jüngste aus dem 20. Jahrhundert.

Was es hier zu sehen gibt?

Buddhas ohne Ende, als Statuen, sitzend, liegend, stehen, in allen Größen, und noch mehr Buddhas als Fresken an allen Wänden und Decken. Manche Fresken sind gut restauriert, bei manchen sieht man, dass sie Jahrhunderte alt sein müssen. 150 Buddhas insgesamt sollen es sein.

Wahnsinn!

Wo die vielen Buddhas herkommen?

Ein Singhalesen-König rettete sich im 1. Jahrhundert vor Christus vor den Tamilen hier bei den Mönchen. Als Dank verwandelte er die Höhlen in prachtvolle Tempel und spendete einige Statuen.

Der Ort wurde auf Sri Lanka zum Wallfahrtsziel – auch spätere Könige taten es ihm gleich, immer reicher wurden die Höhlen ausgestattet.

Mich beeindruckt die erste und älteste Höhle, die Götterhöhle, am meisten: ein 14 Meter langer Buddha liegt in dem engen Raum aus dem Felsen gehauen vor mir – mit Füßen, die Schuhgröße 99 erfordern! Kein Wunder, dass Buddha immer barfuß unterwegs war.

Sehenswert ist unbedingt auch die zweite Höhle, die Höhle der großen Könige. 66 aneinandergereihte Buddha-Statuen umgeben hier eine kleine Dagoba. Udeni erklärt mir, dass einige früher mit Gold überzogen waren, heute aber nur noch golden angemalt sind.

Und er weiß, dass die Deckenmalereien unter anderen Episoden aus dem Leben Buddhas zeigen. Dambulla ist Weltkulturerbe.

Eintritt: kostenlos.

Nicht missen sollte man den Blick auf die umliegende weite Ebene und den Dschungel. Aus dem ganzen Grün ragt wie ein Topf auch die Felsenfestung Sigiriya heraus. Da will ich morgen hoch!

Wir laufen wieder hinunter, vorbei an frechen Affen, denen man nicht zu nahe kommen sollte.

Nach eine weiteren halbe Stunde sind wir in meinem nächsten Hotel. Die Kuwera Ecolodge( www.kuweraecolodge.com )gehört seit einem Jahr einem Italiener und einem Singhalesen. Nur sieben, aber große, geschmackvoll und modern ausgestattete Zimmer hat sie, ein großen Pool und eine Bar. Das Essen wird überwiegend aus dem eigenen Garten bestückt. Sehr lecker! Zur Lage: Mir war es hier fast schon etwas zu ruhig. Wer einmal hier ist, kommt jedenfalls abends nicht mehr ohne Taxi weg. In Sigiriyas Zentrum dagegen liegt ein Home-Stay eben dem anderen und man kann durchaus auch noch von Bar zu Bar spazieren.

4. Si Lanka und seine berühmte Felsenfestung von Sigiriya – Weltkulturerbe der UNESCO

Mitten im Dschungel erhebt sich ein bizarrer Felsen aus Gneis. 370 Meter hoch. Oben drauf auf dem Plateau baute sich König Kassyapa im 5. Jahrhundert einen riesigen Palast mit Bädern! Er war hierher vor der Rache seines nach Indien geflohenen Bruders geflüchtet, weil Kassyapa den Vater umgebracht hatte. Tatsächlich kam der Bruder 495 mit einem großen Heer angerückt. Kassyapa stellte sich dem Kampf aus unerfindlichen Gründen, als die Niederlage nahte, tötete er sich selbst. Sein Bruder wurde König in Anuradhapura, der ersten Königsstadt Sri Lankas. Sigiriya geriet in Vergessenheit bis sie 1811 ein Englischer Major wiederentdeckt. 1894 begannen die Restaurierungsarbeiten.

Dieses Weltwunder will ich also heute sehen und auf den Gipfel hinauf. Zur Festung hinauf führen heute Eisentreppen und Betonstufen. Der Aufstieg dauert je nach Geschwindigkeit ca. 45 Minuten und schwindelfrei sollte man auch sein, eine Flasche Wasser dabei haben.

Vom Eingang zum Fuß des Felsens dauert es 10 Minuten und man kommt an den Resten früherer Gartenanlagen vorbei. Die ersten Treppen kommen, es geht steil nach oben.

Der Hauptzugang zum Gipfel bildet aber eine 145 Meter lange Galerie, die sich in 15 Metern Höhe an der westlichen Bergseite entlangzieht. Am berühmtesten ist hier die Spiegelgalerie mit ihren Wandmalereien. Sie zeigen 19 anmutige und grazile Mädchen, die auch unter dem Namen „Wolkenmädchen“ bekannt sind, weil der unterere Teil ihrer Körper in angedeuteten Wolken verschwindet. Wirklich wunderschön. Der aufstieg hat sich schon gelohnt.

Leider darf man hier zum Schutz der Fresken nicht fotografieren.

Der Weg am Felsen entlang endet auf dem Löwenplateau. Zeit zum Verschnaufen und die Atmosphäre einzuatmen. Wau!

Ein monumentaler Löwe hat einst die gesamte Front des Berges vereinnahmt. Heute sind nur noch seine riesigen Pranken übrig.

Aber die reichen schon um sich eine Vorstellung von der kolossalen Größe zu machen.

Ich beginne meinen Aufstieg und freue mich, dass ich zügig durchkomme. Noch sind wenige Besucher da. Nach 45 Minuten habe ich es geschafft – Ich bin oben! Fasziniert schaue ich mich um! Der Ausblick ist gigantisch und es ist fast noch idyllisch ruhig, nur der Wind pfeift kräftig.

Ich bin so gut wie alleine mit einer Handvoll Backpackern hier, wir fotografieren uns gegenseitig. Danach laufe ich über die kläglichen Überreste des 1,2 Hektar großen Palastes. Es sind wirklich nicht mehr als die Umrisse der mauern und ein paar Schichten Ziegelsteine zu sehen.

Dennoch: Eine unglaubliche Meisterleistung, wenn man bedenkt, dass das gesamte Baumaterial vor 1500 Jahren ja auch erst mal hier hoch geschafft werden musste.

Ich bleibe fast einer Stunde, dann will ich absteigen. Was leider nicht so schnell geht, wie ich mir das wünsche. In einer langen, langsamen Schlange bewegen sich die Massen (wo waren die alle da oben?) wieder hinunter. Mühsam – zumal die Singhalesen scheinbar ihre gesamte Sippe von Klein bis uralt im Schlepptau dabei haben.

Eintritt: 30 Dollar

Sigiriya in Sri Lanka ist mein absolutes Highlight auf dieser Reise!

Tipp: Möglichst morgens gleich nach Öffnung um 7 Uhr ein Ticket kaufen und dann los kraxeln. Denn: Später wird es nicht nur heiß. Auf den engen Treppen nach oben und unten herrscht Stau. Außerdem gibt es aggressive Hornissen, die bisweilen gestört auf die Besucher reagieren.

Wir fahren eine gute Stunde nach Polonnaruwa, der zweiten Königsstadt Sri Lankas.

5. Polonnaruwa auf Sri lanka – mit dem Fahrrad durch das Ruinenfeld

Auch hier erweist sich die Ortskenntnis von Udeni wieder als Vorteil. Er fährt mich zielsicher zum Ticket-Office, das beim Museum liegt, welches ich mir bei dieser Gelegenheit auch gleich anschaue. Das sich lohnt, weil ein Modell der weitläufigen Anlage mit ihren Parks, Palästen und Bewässerungssystemen mir einen guten Überblick verschafft.

Ganz schön riesig! Ich beschließe, die zweite Königsstadt Sri Lankas mit dem Fahrrad zu erkunden.

Wir leihen zwei halbwegs vernünftige Räder am Eingang und radeln los. Es macht unheimlich Spaß, an den Ruinen vorbei- und zu ihnen hinzufahren. Die gepflegten Wege sind gepflastert und ebenerdig.

Hauptattraktion ist das Gal Vihara. Eine Gruppe von vier Buddha-Statuen, die aus dem Granit geschlagen wurden. Ein Meisterwerk der Steinmetzkunst!

Die größte ist ein knapp 15 Meter langer liegender Buddha. Mit sparsamsten Mitteln erreicht der Künstler hier ein Höchstmaß an Wirkung.

Fünf Meter hoch ist der an der Felswand lehnende Buddha ganz links. Er hat eine Art Heiligenschein um das Haupt gelegt.

Polonnaruwa wurde nach Anuradhapura 1055 zweite Königsstadt des Landes, als es nämlich 993 den südindischen Chula gelang, Anuradhapura zu erobern und diese plünderten, machten sie Polonnaruwa zu ihrer Hauptstadt.

Sie herrschten von hier aus über die Insel, die zu einer Provinz ihres mächtigen Reiches in Südindien degradiert wurde. Bis 1073 blieb aber Polonnaruwa Hauptstadt Sri Lankas. Die Stadt erlebte die ersten gut 30 Jahre unter ihrem König Parakrama Bahu I ihre Blütezeit. Der Herrscher prägte sie mit prachtvollen Bauten. Nach dessen Tod verfiel die Stadt langsam durch Erbstreitigkeiten und Verwüstungen.

Schließlich wurde sie von Dschungel überwuchert. Erst im 19. Jahrhundert wird die Stadt von britischen Kolonialbeamten

wieder entdeckt. 1930 begannen die Ausgrabungen.

Seit 1982 steht Polonnaruwa auf der Unesco-Weltkulturerbeliste.

Eintritt: 25 Dollar

Nachmittags fahren wir weiter nach Anuradhapura, jedoch nicht, ohne vorher wieder in einem sehr guten Buffet-Restaurant eine Lunchpause einzulegen.

6. Sri Lankas Anuradhapura und der heilige Bo-Baum

Erst am frühen Abend erreichen wir die Stadt, wo ich ein leider sehr einfaches und etwas schmuddeliges Hotel ausgewählt habe. Obwohl der Name London Palace eigentlich verheißungsvoll geklungen hat.

Ich beschließe, das Dinner hier ausfallen zu lassen, etwas Obst, das wir auf dem Weg hierher am Straßenrand gekauft haben, reicht mir heute. Ich bin von dem anstrengenden Tag sehr erschöpft und schlafe sofort ein.

Leider bestätigt das Niveau des Frühstücks meinen ersten Eindruck.

Das Toast ist trocken, die Marmelade scheint nur Zucker zu enthalten und der Kaffee ist reinstes Pulverwasser. Übel, aber egal.

Auch vom Service her ist diese Unterkunft die schlechteste meiner drei.

Wir wollen wieder früh aufbrechen und sind erneut um 7.45 Uhr am Ticketschalter.

Ich gebe zu, die Strapazen von gestern stecken noch in meinen Knochen und ich lasse mich recht lustlos von Udeni zu den Sehenswürdigkeiten bringen.

Ich bin wohl auch etwas Buddha-, Stupa und Tempel-müde.

So kann ich die bedeutungsvollste religiöse Stätte von Sri Lanka nicht angemessen würdigen. Die Stadt (Unesco-Erbe) stammt teilweise aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und ist berühmt für seinen heiligen Bo-Baum.

Eintritt: 25 Dollar

Fazit:

Sri Lankas Kulturschätze sind definitiv eine Reise wert – und nicht nur für vier Tage.

Und: Mein Reiseveranstalter vor Ort Mai Globe Travel, der mir von Evaneos vermittelt wurde, hat sich bereits zu Hause ausführlich mit meinen Wünschen befasst und so lamge an der Reiseroute gefeilt, bis ich zufrieden war

Es war vor Ort alles bestens organisiert, auch der Zeitplan war realistisch und umsetzbar.

Mein Führer Udeni war höflich, gut situiert und und hat sich super auf mich eingestellt. Wir hatten viel Spaß zusammen.

Nur bei der Auswahl der Hotels würde ich beim nächsten Mal auf eine höhere Kategorie ausweichen.

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